engraving showing an idealized representation of the workshop of Jan Van Eyck, to whom Stradanus, following Vasari, attributed the invention of oil paint. Jan van der Straet (Stradanus), Nova Reperta, 1584, plate Color olivi. Source: Icon

An engraving showing an idealized representation of the workshop of Jan Van Eyck, to whom Stradanus, following Vasari, attributed the invention of oil paint. Jan van der Straet (Stradanus), Nova Reperta, 1584, plate Color olivi. Source: Deutsches Museum, Bildstelle.

Artists-in-Residence

An engraving showing an idealized representation of the workshop of Jan Van Eyck, to whom Stradanus, following Vasari, attributed the invention of oil paint. Jan van der Straet (Stradanus), Nova Reperta, 1584, plate Color olivi. Source: Deutsches Museum, Bildstelle.

Leiter Kooperation und Kommunikation

Hansjakob Ziemer

+49 30 22667 242

Das MPIWG lädt Künstlerinnen und Künstler ein, um ihre Projekte im wissenschaftlichen Kontext des Instituts zu verfolgen und sie in Kontakt mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu bringen. Die artists-in-residence werden persönlich von den Direktoren und Forschungsgruppenleitern zur Mitarbeit eingeladen.

 

Artists-in-Residence 2018–19

Vivian Xu

Die in Peking geborene Vivian Xu lebt und arbeitet als Medienkünstlerin und Forscherin in Shanghai. Im Jahr 2013 erhielt sie ihren MFA in Design und Technologie von der Parsons School of Design. Ihre Arbeit untersucht die Grenzen zwischen Biomedia und elektronischen Medien, indem sie neue Formen von Maschinenlogik, Lebens- und sensorischen Systemen konzipiert, die häufig die Form von Objekten, Installationen und/oder tragbaren Objekten haben. Sie lehrte und forschte an verschiedenen Institutionen in China, den USA, Deutschland und Australien, darunter am National Art Museum of China, an der Central Academy of Fine Arts, an der China Academy of Art, am Chronus Art Center und am Rockbund Museum, mit dem Shanghai Symphony Orchestra, an der New York Hall of Science, mit der Gallery Ho, dem Art Laboratory Berlin und dem SymbioticA an der University of Western Australia. Xu ist Mitbegründerin von Dogma Lab, einem transdisziplinären Designlabor in Shanghai, das sich experimenteller Forschung an der Schnittstelle von Design, Technologie, Kunst und Wissenschaft widmet. Sie unterrichtete an zahlreichen Universitäten und in verschiedenen Programmen, darunter an der ShanghaiTech University, der Chinese University of Hong Kong, Shenzhen und im Roy Ascott Technoetic Arts Program. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Medien veröffentlicht und diskutiert, unter anderem in einer Dokumentarserie von VICE China, Elle US und dem China Global TV English Channel. In Abteilung III gestaltet Vivian in enger Zusammenarbeit mit Lisa Onaga und dem Art Laboratory, Berlin ein Künstlerbuch über ihre Biomaschine-Kunstserie „The Silkworm Project“. Das Werk wird in einer Ausstellung der Reihe „The Silkworm Project“ im Art Laboratory Berlin gezeigt.

 

GeisslerSann

Beate Geisslers und Oliver Sanns Arbeit konzentriert sich auf innere Allianzen von Wissen und Macht, ihre tiefen Verbindungen zur westlichen Kultur und die Eskalation und Transformation des Menschen durch Technologie. In Abteilung I werden die Kunstschaffenden an ihrem jüngsten Projekt „Hopium Economy“ arbeiten. Ziel des Projekts ist es, einen größeren Kontext für die derzeit anhaltende Opioidkrise im Mittleren Westen der USA aufzuzeigen, die ihren Ursprung nicht nur in Vernachlässigung und Abhängigkeit hat, sondern auch um herauszuarbeiten, wie dieser Kreislauf von Abhängigkeit, Depression und Verzweiflung aus einem Zusammenhang von Faktoren resultiert, die sich auf die öffentlichen Gesundheitssysteme, ländliche und städtische Gebiete, die Pharmaindustrie, rassische Spannungen, das kolonialisierte Monopol und die Deindustrialisierung auswirken. Geisslers und Sanns Arbeiten wurden national und international in Museen, Galerien und alternativen Kunsträumen ausgestellt, darunter: die Renaissance Society an der University of Chicago; das Museum of Contemporary Photography, Chicago; das Fotomuseum Antwerpen; die NGBK (neue Gesellschaft für bildende Kunst) in Berlin; das National Taiwan Museum of Fine Arts; das Fotomuseum Winthertur in der Schweiz; das Museum Ludwig in Köln; MAST Foundation in Bologna, Italien; und der Deutsche Pavillon auf der Photography Biennial Dubai, VAE. Sie erhielten zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, darunter den Videonale Preis des Kunstmuseums Bonn; der Hermann-Claasen-Preis (Köln); ein Produktionsstipendium der Graham Foundation, Chicago; und eine Förderung von Humanities without Walls. Beate Geissler ist derzeit außerordentliche Professorin für Kunst an der University of Illinois at Chicago und Oliver Sann ist außerordentlicher Professor für Fotografie an der School of Art Institute in Chicago.

Alumni