Konferenzraum Boltzmannstraße 16

Conference room in Boltzmannstraße 16, Berlin-Dahlem (prospective offices of the IMPRS).

Source: Architekturbüro Günther.

IMPRS

Internationale Max Planck Research School „Knowledge and Its Resources: Historical Reciprocities“

Kontaktperson

Wissenschaftliche Koordinatorin, IMPRS

Sophie Schwarzmaier

Am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) wird 2022 mit der Internationalen Max Planck Research School „Knowledge and Its Resources: Historical Reciprocities“ (IMPRS-KIR) eine neue internationale Graduiertenschule zum Thema der historischen Wechselwirkungen zwischen Wissen und Wissensressourcen starten. Sie basiert auf einer Kooperation des MPIWG mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Berliner Zentrums für Wissensgeschichte.

An der Graduiertenschule werden Promovierende darin ausgebildet, Wissen, Ressourcen des Wissens sowie die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Kategorien zu analysieren. Im Zentrum des Programms steht eine „historisch-politische Epistemologie“, die eine Vielzahl historischer Ressourcen der Wissensentstehung in den Blick nimmt: politische Systeme, technische Infrastrukturen, soziale Interaktion, materielle Objekte und Medientechnologien.

Mit den Dissertationen wird die Wissensgeschichte an den Schnittstellen wissenschaftlicher Disziplinen neu gestaltet. Auf der einen Seite stehen die Wissenschafts-, Technik- und Medizingeschichte und -philosophie (HPSTM: History and Philosophy of Science, Technology, and Medicine), auf der anderen Regional Studies, Global Studies, Science & Technology Studies (STS), alle Felder der Geschichtswissenschaften, Medienwissenschaften, Museumswissenschaften, Archäologie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Philologie, Umweltwissenschaften und Forschung im Bereich der Digital Humanities. Die Studierenden werden darin geschult, innovative Forschungsmethoden anzuwenden. Sie werden zu Fachgrößen ausgebildet, die in der Lage sind, die dringend benötigte vergleichende Perspektive, Reflexion und historische Tiefe in die Gestaltung von Wissensgesellschaften weltweit einzubringen und sich in einem breiten Spektrum von Berufsfeldern zu betätigen, ob im Journalismus, in sozialen Medien, Kunst, Museen und Archiven oder im Bereich der Wissenschafts- und Bildungspolitik.

Das Leitungsgremium der IMPRS-KIR ist die „Principal Teaching Faculty“, der neun Professorinnen und Professoren der vier Partnerinstitutionen angehören. Sie werden von der Sprecherin, Prof. Dr. Dagmar Schäfer (MPIWG), und den beiden Co-Sprecherinnen Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk (HU) und Prof. Dr. Christine von Oertzen (MPIWG/HU) repräsentiert. Ihnen obliegt die Federführung beim Aufbau der neuen Graduiertenschule.

An der IMPRS-KIR wird es insgesamt 15 Promotionsstellen geben, die erste Kohorte von fünf Studierenden wird am 1. September 2022 ihre Arbeit aufnehmen.

 

Die Ausschreibung ist eröffnet!

Sie finden sie unter den Stellenangeboten des MPIWG sowie hier zum Download. Alle Dokumente können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

Deadline: 31. Januar 2022, 23.59 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Wir möchten Sie bitten, neben der Ausschreibung auch die untenstehenden FAQ zu berücksichtigen. Darin informieren wir detailliert über das Forschungsrogramm der IMPRS-KIR, die „Principal Teaching Faculty“ und den Auswahlprozess.

FAQ

Weitere Rückfragen zum Programm der IMPRS-KIR und zum Rekrutierungsprozess beantwortet Sophie Schwarzmaier: sschwarzmaier@mpiwg-berlin.mpg.de

Bei Fragen zum Bewerbungsportal wenden Sie sich bitte an Tanja Neuendorf: applications@mpiwg-berlin.mpg.de

 

Nachrichten & Presse

Call for Applications: Promotionsstellen (IMPRS), Bewerbungsschluss 31. Januar 2022

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