IMPRS

Internationale Max Planck Research School „Knowledge and Its Resources: Historical Reciprocities“

Kontaktperson

Wissenschaftliche Koordinatorin, IMPRS

Sophie Schwarzmaier

Am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) wird 2022 mit der Internationalen Max Planck Research School „Knowledge and Its Resources: Historical Reciprocities“ (IMPRS-KIR) eine neue internationale Graduiertenschule zum Thema der historischen Wechselwirkungen zwischen Wissen und Wissensressourcen starten. Sie basiert auf einer Kooperation des MPIWG mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin im Rahmen des Berliner Zentrums für Wissensgeschichte.

An der Graduiertenschule werden Promovierende darin ausgebildet, Wissen, Ressourcen des Wissens sowie die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Kategorien zu analysieren. Im Zentrum des Programms steht eine „historisch-politische Epistemologie“, die eine Vielzahl historischer Ressourcen der Wissensentstehung in den Blick nimmt: politische Systeme, technische Infrastrukturen, soziale Interaktion, materielle Objekte und Medientechnologien.

Mit den Dissertationen wird die Wissensgeschichte an den Schnittstellen wissenschaftlicher Disziplinen neu gestaltet. Auf der einen Seite stehen die Wissenschafts-, Technik- und Medizingeschichte und -philosophie (HPSTM: History and Philosophy of Science, Technology, and Medicine), auf der anderen Regional Studies, Global Studies, Science & Technology Studies (STS), alle Felder der Geschichtswissenschaften, Medienwissenschaften, Museumswissenschaften, Archäologie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Philologie, Umweltwissenschaften und Forschung im Bereich der Digital Humanities. Die Studierenden werden darin geschult, innovative Forschungsmethoden anzuwenden. Sie werden zu Fachgrößen ausgebildet, die in der Lage sind, die dringend benötigte vergleichende Perspektive, Reflexion und historische Tiefe in die Gestaltung von Wissensgesellschaften weltweit einzubringen und sich in einem breiten Spektrum von Berufsfeldern zu betätigen, ob im Journalismus, in sozialen Medien, Kunst, Museen und Archiven oder im Bereich der Wissenschafts- und Bildungspolitik.

Das Leitungsgremium der IMPRS-KIR ist die „Principal Teaching Faculty“, der neun Professorinnen und Professoren der vier Partnerinstitutionen angehören. Sie werden von den Sprecherinnen, Prof. Dr. Dagmar Schäfer (MPIWG) und Prof. Dr. Viktoria Tkaczyk (HU), und der Co-Sprecherin Prof. Dr. Christine von Oertzen (MPIWG/HU) repräsentiert. Ihnen obliegt die Federführung beim Aufbau der neuen Graduiertenschule.

An der IMPRS-KIR wird es insgesamt 15 Promotionsstellen geben, die erste Kohorte von fünf Studierenden wird am 1. September 2022 ihre Arbeit aufnehmen.

 

Die Frist für die erste Ausschreibung ist abgelaufen.

Sie finden die Ausschreibung unter den Stellenangeboten des MPIWG sowie hier zum Download. Bewerbungsfrist war der 31. Januar 2022, 23.59 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Mehr über das Forschungsprogramm der IMPRS-KIR, die „Principal Teaching Faculty“ und den Auswahlprozess erfahren Sie in den untenstehenden FAQ.

FAQ

Weitere Rückfragen zum Programm der IMPRS-KIR und zum Rekrutierungsprozess beantwortet Sophie Schwarzmaier: sschwarzmaier@mpiwg-berlin.mpg.de

Bei Fragen zum Bewerbungsportal wenden Sie sich bitte an Tanja Neuendorf: applications@mpiwg-berlin.mpg.de

 

Nachrichten & Presse

Studentische Hilfskraft (IMPRS) (Bewerbungsfrist: 30. Juni 2022)

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Fremdsprachensekretär*in (IMPRS) (Bewerbungsfrist 27. März 2022)

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