Stipendien für Postdoktorand(inn)en

Einsendeschluss
Januar 31, 2016
Anfragen

Für Fragen zur Berliner Kooperation in der Wissensgeschichte kontaktieren Sie bitte Dr. Hansjakob Ziemer (hjziemer@mpiwg-berlin.mpg.de), für Fragen zum Bewerbungsverfahren Tanja Neuendorf (tneuendorf@mpiwg-berlin.mpg.de).

Im Rahmen der intensivierten Kooperation in der Wissensgeschichte in Berlin zwischen der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte werden zum 1.9.2016 (oder früher) mehrere

Stipendien für Postdoktorand(inn)en

für eine Laufzeit von bis zu drei Jahren vergeben.

Die Postdoktorand(inn)en sollen zur weiteren Gestaltung des Berliner Zentrums für Wissensgeschichte beitragen, mit dem die Partnerinstitutionen die Wissensgeschichte in Berlin in Forschung und Lehre verankern, und einen Beitrag zur Reflexion über die Grundlagen dieses Forschungsfeldes leisten. Von den erfolgreichen Bewerber(inne)n wird in dieser Hinsicht erwartet, dass sie neben ihrem eigenen Forschungsprojekt gemeinsame Arbeitsgruppen, Kolloquia oder Workshops organisieren. Sie erhalten einen Arbeitsplatz bei einer der beteiligten Institutionen.

Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, die durch exzellente Forschungstätigkeit in den Bereichen Wissensgeschichte oder Wissenschaftsgeschichte ausgewiesen sind. Kandidat(inn)en müssen einen Promotionsabschluss zum Zeitpunkt des Stipendienbeginns vorweisen, und die Promotion sollte nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Sie sollen ein Interesse an theoretischen Fragestellungen erkennen lassen und Themenvorschläge für eigene Forschungsprojekte zu den Grenzen von Wissensgeschichte und Wissenschaftsgeschichte in einem der beiden inhaltlichen Schwerpunkte einreichen:

1) Der Schwerpunkt „Praktisches Wissen“ zielt auf Bereiche, in denen Wissen in systematischem Zusammenhang mit praktischen Bereichen entsteht oder verwendet wird und damit die Dynamik zwischen Praxis und Wissensentwicklung greifbar wird,

2) Der Schwerpunkt "fieldworks of knowledge" umfasst das gesamte Spektrum der Praktiken, Strategien, Aushandlungen und Reflektionen einer Arbeit mit und am Wissen im Feld. Damit sind in der engeren Bedeutung solche Orte gemeint, die sich außerhalb des Labors oder des Arbeitszimmers befinden und die unter anderem kennzeichnend für die Humanwissenschaften geworden sind.

Die monatliche Stipendienhöhe wird nach internen Richtlinien der beteiligten Institutionen festgelegt und orientiert sich an den Stipendiensätzen der Max-Planck-Gesellschaft (€ 2.100 - € 2.500). Bewerbungen von Kandidat(inn)en aller Nationalitäten sind willkommen. Frauen werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben und die Bewerbung Schwerbehinderter ist ausdrücklich erwünscht.

Das Auswahlverfahren wird gemeinsam von den beteiligten Institutionen organisiert. Bewerbungen mit Curriculum Vitae, Publikationsliste, Exposé des Forschungsprojekts zu einem der o.g. Schwerpunkte (max. 750 Wörter), drei Namen von Personen, die bereit sind, Referenzschreiben zu erstellen, und Zeugnissen reichen Sie bitte zusammengefasst in einem einzigen PDF-Dokument

bis zum 31. Januar 2016 (23:59 MEZ)

ausschließlich über das folgende Bewerberportal ein:

https://s-lotus.gwdg.de/mpg/mbwg/pd_center_2016.nsf/application

Bitte beachten Sie, dass nur elektronisch eingereichte Bewerbungen angenommen werden können.

Zusätzliche Informationen zu den an diesem Postdoc-Programm beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern finden sich unter: www.wissensgeschichte-berlin.de