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The Myth of the Food Desert

Der Mythos der Lebensmittelwüste

Journalist Kelefa Sanneh zitiert in einem Artikel im New Yorker das aktuelle Buch von Senior Research Fellow Hanna Garth, „Food Justice Undone: Lessons for Building a Better Movement.“ Kelefa geht der Frage nach, warum zahlreiche Food-Justice-Initiativen bislang nur begrenzten Erfolg hatten, Ernährungsungleichheit wirksam zu begegnen. Auf der Suche nach Antworten greift er eine Beobachtung Hannas zur Arbeit von Food-Aktivist:innen in einkommensschwachen Stadtvierteln von Los Angeles auf. Diese Bemühungen, so Hanna, „könnten sich tatsächlich als schädlicher erweisen als Wohltätigkeit selbst.“

Hanna Garth ist derzeit Senior Research Fellow am MPIWG und arbeitet als soziokulturelle und medizinische Anthropologin mit Schwerpunkt Ernährungsanthropologie. In ihrem aktuellen Projekt „To Build a Home: Placemaking and Everyday Life in South Central Los Angeles“ untersucht sie, was es bedeutet, im Kontext urbaner Armut ein Zuhause zu schaffen.